DARK PORTRAITS


I love to tell stories, but in pictures rather than words. Therefore my photography seems very posed and cinematic. My works are like still images from a dark film noir. Documentary "taking pictures" of everyday occurrences does not satisfy me. I prefer to elicit the dangerous alter ego from my models and put it in the limelight. Everyone hides emotions. We have to function in society, the hectic pace and dynamism of the modern age sculpt us. Only facades wander around everywhere. In my freelance work, I am only too happy to ignore the smiling “blondes” and beautifully retouched dolls. I'm interested in anger, the ubiquitous "evil" in us and the unpleasant mainspring called ANGER! I want to bring out these "dark" emotions. My work is about all the suppressed pain and everyday anger. My art is a story about masculinity and aggression and in a certain way it is brutal, unadorned, hard and very intense. It's about disappointment and the exposure and representation of our vulnerable and hurt sides. About suffering and pain. A very pure form of (visual) violence. My photos are violent. They know no frills and no grace, no softness and no gentleness and are far from a false idyll. My art is dark and tough.
Ich liebe es Geschichten zu erzählen, aber in Bildern und weniger in Worten. Daher wirkt meine Fotografie sehr gestellt und cineastisch. Meine Arbeiten sind wie Standbilder aus einem düsteren Film Noir. Dokumentarisches „Ablichten“ von Alltäglichkeiten erfüllt mich nicht. Ich entlocke lieber meinen Modellen ihr gefährliches Alter-Ego und setze dieses in Szene. Jeder Mensch verbirgt Emotionen in sich. Wir müssen in der Gesellschaft funktionieren, die Hektik und Dynamik der Moderne meißeln uns. Überall wandeln nur noch Fassaden umher. Die lächelnden „Blondchen“ und schön retuschierten Püppchen lasse ich in meinen freien Arbeiten nur all zu gerne „links“ liegen. Mich Interessiert die Wut, das allgegenwertige "Böse" in uns und die unliebsame Triebfeder namens ZORN! Diese "düsteren" Emotionen will ich zum Vorschein bringen. In meinen Arbeiten geht es um all den unterdrückten Schmerz und den alltäglichen Ärger. Meine Kunst ist eine Geschichte über Männlichkeit und Aggression und ist auf gewisse Art und Weise brutal, ungeschönt, hart und sehr intensiv. Es geht um Enttäuschung und das Freilegen und Darstellen unserer verletzlichen und gekränkten Seiten. Um Leid und Schmerz. Um eine sehr pure Form von (visueller) Gewalt. Meine Fotos sind gewalttätig. Sie kennen keinen Schnörkel und keine Gnade, keine Weichheit und keinen Sanftmut und sind fern von falscher Idylle. Meine Kunst ist düster und hart.