ÜBER MICH ...

Mein Name ist Felix Berner und ich bin ein diplomierter Designer, Fotograf und Filmemacher. Ich habe nach meinem Abitur Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf studiert und dort mein Diplom gemacht (als es noch nicht das Bachelor- / Master – System gab). Seit ich denken kann, bin ich kreativ tätig. Als Kind zeichnete und malte ich rekordverdächtig viele Bilder. Ich lebte eher einsam und zurückgezogen in meinen Fantasiewelten und erschuf mir durch meine Kreativität spannende Geschichten, welche ich stets visualisieren musste.

Bereits in sehr jungen Jahren, schenkte mir mein Vater eine Video-Kamera, mit der ich als kleiner Junge diverse Kurzgeschichten verfilmte, mit meinen Freunden als Darsteller und sogar bereits mit einer Art Drehbuch.

Während meiner Schulzeit, kam ich über die ersten Online-Computerspiele zum Webdesignen. Ich war Gründer eines Clans und gestaltete für diesen immer wieder neue Webseiten, was dazu führte, dass ich mich plötzlich mehr für Webdesign, als für die Online-Spiele interessierte.

Kurz darauf gründete ich eine Webseite, die sich mit japanischen Zeichentrick und Comics beschäftigte, den sogenannten „Anime“ und „Manga“. Damals war diese Pop-Kultur gerade erst nach Deutschland geschwappt und es gelang mir, meine damalige „Anime-Seite“ zu einer der größten (und mit Sicherheit am besten gestalteten) Webseiten innerhalb des deutschsprachigen Raums auszubauen. Mit einigen Freunden, die mir als Moderatoren halfen, die Seite zu pflegen, surfte ich die Welle meiner Begeisterung für Anime und Manga, bis auch dieser Bereich mich nicht mehr ausfüllte und ich spürte, dass ich weiter ziehen musste.

Ich wechselte daraufhin zu meiner offensichtlichen Leidenschaft, dem Webdesign und kam über das Webdesign zur Grafik. Nebenher, angetrieben von meiner manischen Kreativität, fing ich auch an, zu musizieren. Inspiriert durch meinen Cousin Jan St. Werner, dem Gründer der Band „Mouse on Mars“, versuchte auch ich mich in elektronischer Musik. Noch heute musiziere ich ab und zu, bzw. baue am Computer, rein digital mit einer Musik-Software, düstere und dystopische Tracks, in welche ich in eine bedrohliche Zukunft eintauche, da mich Science-Fiction von Kindestagen an faszinierte.

Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass meine ersten Filme ebenso Science-Fiction waren, als auch meine ersten Zeichnungen die ich als Kind anfertigte. Fasziniert von Filmen wie Jurassic Park, Alien, Aliens und Termintor (Filme, die ich in den jungen Jahren gar nicht hätte sehen dürfen) inspirierten mein cineastisches Gemüt. Ich konnte mich in die Filme einfühlen, in diese Eintauchen und die Fiktion in meiner Kunst stets weiter ausleben bzw. mit Leben erfüllen. Heute würde man dass, was ich seit Anbeginn an mache, als „FAN-FICTION“ betiteln.

Während meiner Schulzeit, mich dem Abitur nähernd, verdrängte das Filmemachen immer mehr mein Interesse für Webdesign. So kam es, dass ich während meiner Abiturvorbereitungen einen politischen Kurzfilm für den Filmwettbewerb PROJEKT-P in Berlin drehte, auf den letzten Drücker einreichte und diesen mit dem ersten Platz gewann. Leider konnte ich an der Siegerehrung und den Feierlichkeiten nicht teilnehmen, weil ich mich zeitgleich auf meinem Abi-Ball befand. Beflügelt durch diesen Erfolg und aufgrund meiner kreativen Historie, bewarb ich mich nahtlos zum Abi an der Fachhochschule Düsseldorf für das Studienfach Design und wurde nach bestandener Eignungsprüfung dort angenommen.

Während meines Studiums, verlagerte sich mein Schaffen immer mehr in Richtung Fotografie und Digital Art bzw. Foto-Manipulation. Arbeiten zu dieser Leidenschaft sind unter NON-PROFIT ARTWORKS zu finden.
Ich bemerkte immer intensiver, durch meine Arbeit mit den Fotografien, wohin mich meine Reise einmal führen würde. Immer mehr interessierte ich mich für Fotografie, sowohl analog, als auch digital. Film und Foto, wurden unaufhaltsam zu meiner Berufung. Zwar gestalte ich auch liebend gerne Flyer, Plakate, Visitenkarten und Printmedien, doch brenne ich „nur“ für die Fotografie und dasFilmemachen. Alles, was sich durch eine Kamera einfangen lässt.

Es liegt mir im Blut, Geschichten zu erzählen. Daher wirkt meine Fotografie sehr gestellt und cineastisch. Dokumentarisches „Ablichten“ von Alltäglichkeiten entspricht nicht meiner Seele. Daher entlocke ich liebend gerne meinen Modellen ihr düsteres Alter-Ego und setze dieses in Szene. Ich will nicht nur etwas darstellen, ich will kreieren und erzählen. Sowohl in meinem Filmen, als auch in meiner Fotografie.

„Normal kann jeder, erfinden und erzählen nur die wenigsten.“

Natürlich bezieht sich dies, nur auf die Porträtfotografie.

Somit bin ich ebenso auf Produkt/Tier/Architektur und Innenraumfotografie und das dokumentieren von Hochzeiten spezialisiert, stets bemüht die Realität etwas schöner zu retuschieren und darstellen, als ich diese manchmal vorfinde, natürlich stets im Sinne meiner Kunden. Ich verstehe mein Handwerk.

Man kann mich in allen Bereichen engagieren, die dieses Portfolio zu bieten hat. So vertone ich gerne auch Filme und kreiere einen Soundtrack, oder biete für Musiker an, ihr Musikvideo zu produzieren oder für Firmen und Unternehmen sogenannte „Imagefilme“, für Wagemutige natürlich auch diverse Fotomanipulationen (siehe unter „Digital Art“), falls jemand einmal, seinen Hund auf dem Mond ausführen möchte ;D, ist dies für mich kein Problem und natürlich biete ich die klassische Fotografie an.

Umschauen, genießen, und mich bei Bedarf anschreiben.

ÜBER MEINE KUNST...

Manchmal dauert es mitunter viele Jahre, manchmal sogar ein Leben lang, um zu begreifen, wer man ist, wohin man möchte und was einen als Mensch und in meinem Fall auch als Künstler ausmacht.

Wie weit bin ich schon gegangen, auf der Suche nach mir selbst, nach der Tätigkeit, für welche ich mich berufen fühle und nach dem Ort, wo ich hingehöre. Wie weit bin ich schon gegangen und dann benötigt es am Ende doch nur ein paar Zufälle, um endlich zu finden, wonach ich scheinbar schon immer suchte.

Dass ich kreativ bin weiß ich schon sehr lange. Auch dass ich mich zur Fotografie und dem Filmemachen hingezogen fühle. Doch was zeichnet mich als Künstler aus, was treibt mich an und was nicht, was entflammt mich, was lässt mich kühl, wohin steuere ich auf meiner kreativen Reise, und wo wird diese münden?

Die Antworten auf meine Fragen habe ich erst jüngst in Erfahrung bringen können, als ich meine Arbeiten bei einem Wettbewerb für Fotografen eingereicht habe und meine Arbeiten gezielt aussuchen, betiteln und beschreiben musste.

Nun muss man wissen, dass in jeder kreativen Arbeit eines jeden Kunstschaffenden große Teile der eigenen Seele stecken.

Ich wurde schon öfter gefragt, auch im therapeutischen Rahmen der Selbstreflektion und seelischen „Selbstoptimierung“, was für eine Geschichte meine Arbeiten erzählen, was ich mit meinen Werken aufarbeite, verarbeite, kompensiere, sublimieren oder schlichtweg darstellen möchte.

Schon sehr lange weiß ich, dass ich, obwohl ich dafür bekannt bin, ein stets sehr fröhlicher, nach außen hin strahlender und lächelnder „Charming Boy“ zu sein, stets viel Wut, Trauer, Zorn, Aggression und sogar Hass in mir trage. Wunden die schmerzen, Echos aus der Vergangenheit, aus Kindertagen.

Und so bemerkte ich viele Jahre nicht, dass all diese Emotionen in all jenen Werken zu finden sind, welche mich selbst besonders faszinieren und schlicht und ergreifend gesagt, meine eigenen Favoriten sind.

So wundert es mich selbst seit kurzem auch gar nicht mehr, dass ich mich nur für Modelle interessiere, in deren Augen ich genau jene Emotionen erkennen kann. So schrieb ich stets nur Personen, Modelle und Prominente an, die in irgendeiner Weise einen Bezug zu mir haben. Teilweise sind es ebenso strahlende Entertainer, wie ich einer bin. Lächeln hinweg, was in ihrer Seele brodelt.

Als ich meinen Wettbewerbsbeitrag sichtete, fiel es mir wie „Schuppen von den Augen“. Ich sah in die Augen meiner fotografischen Protagonisten, sah ihren Schmerz, ihren Hass, ihren Zorn, erkannte Widerwillen, bis hin zu angewiderter Abscheu, fühlte ihre Wut, die gezügelte Aggression, die Verachtung und Arroganz in Ihren Augen und sah mich.

Jeder Mensch verbirgt diese Emotionen in sich. Teilweise befeuert von Neid und Gier. Wir funktionieren in der Gesellschaft bzw. müssen funktionieren, die Hektik und Dynamik der Moderne meißelt uns und fordert eine immer bessere Fassade. Doch diese Fassade interessiert mich nicht. Die lächelnden „Blondchen“ und schön retuschierten Püppchen lasse ich nur all zu gerne „links“ liegen. Mich Interessiert das Böse ALTER-EGO namens ZORN! Dieses will ich zum Vorschein bringen um nicht nur mein Modell für einen kurzen Augenblick von genau diesem zu befreien, sondern auch mich selbst. In meinen Arbeiten geht es um all den (unterdrückten) Schmerz und die alltägliche Verachtung.

Meine Kunst ist auf gewisse Art und Weise brutal bzw. stellt die Brutalität des menschlichen Seins dar. Ungeschönt, hart und sehr intensiv. Es geht um Täuschung und Enttäuschung. Um Leid und Unterdrückung. Um eine sehr pure Form von Gewalt. Meine Kunst ist gewalttätig. Sie kennt keinen Schnörkel und keine Gnade, keine Weichheit und keinen Sanftmut und ist fern von falscher Idylle. Sie ist düster und hart und darauf bin ich stolz, denn das was ich mache hat mit mir zu tun und ist somit sehr authentisch.

Wöchentlich höre ich von Freunden und Familie diverse Ratschläge, wie ich es „besser“ machen solle. „Mach es doch mal weicher. Mach es nicht so hart. Mach es nicht so düster. Mach es doch mal fröhlicher. Mach es doch mal so, oder so.“ “

Meine letzte Antwort zu all dieser Übergriffigkeit war schlichtweg: „Ich mach es so, dass ist mein Stil, dass bin ich, „Weich“ überlasse ich anderen!“